Autos – Merkels Hätschelkinder

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Wir hatten ja mal einen Bundeskanzler, der sich den Beinamen Autokanzler erworben hat, weil er vergessen hatte, Sozialdemokrat zu sein. Aber der war ja noch harmlos im Vergleich zu unserer jetzigen Bundeskanzlerin. Neben den Subventionen, die sie sowieso den Autowerken zukommen lässt, hatte sie schon früher einmal die Autounternehmen mit der Abwrackprämie beglückt. Und nun sollen die Käufer von Elektroautos 4000 Euro Kaufprämie erhalten. Insgesamt wird vom Bund fast eine Milliarde Euro locker gemacht, wenn man die Förderung der Elektrotankstellen hinzu rechnet. Nicht eingerechnet sind die weiteren Vergünstigungen für E-Auto-Besitzer: Sie zahlen keine Kfz-Steuer.
Die deutschen Elektroautos sind derzeit Ladenhüter. Bisher wurden nämlich in Deutschland nur 25.000 Elektroautos zugelassen. Die Deutschen trauen offensichtlich ihrer Autoindustrie nicht zu, solche Fahrzeuge ohne „Kinderkrankheiten“ auf den Markt zu bringen. Und in den USA ist sogar eine Sammelklage gegen BMW anhängig, die wegen Sicherheitsmängeln einen Verkaufsstopp für das bayerische Elektroauto verlangt:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/18/sammelklage-fordert-us-verkaufs-stopp-fuer-bmw-elektroauto-i3/
Typisch für unsere Demokratie ist, dass so eine gravierende Entscheidung über rund eine Milliarde Euro am Parlament vorbei getroffen wurde. Unsere Demokratie ist aber sowieso schon lange kaputt und durch eine Lobbykratie ersetzt worden.
Und die Sozis, die bei dieser Entscheidung mitmachen, arbeiten immer weiter daran, ihr Image als „soziale“ Partei zu zerstören.
Ganz anders sieht es bei den Elektroautos in den USA aus: Gerade hat der Automobilhersteller Tesla sein neues Modell 3 in Los Angeles vorgestellt. Und das Auto ist so gut, dass schon in den ersten drei Tagen bei Tesla 276.000 Vorbestellungen eingegangen sind, twitterte Firmenchef Musk: Die Nachfrage übertreffe alle Erwartungen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tesla-modell3-101.html
Schon 2018 will Tesla eine halbe Million Elektroautos pro Jahr produzieren.
Ob da unsere Autowerke mithalten können? Die von Frau Merkel verzärtelten Hätschelkinder brauchen sich ja nicht besonders anzustrengen. Sie können sich auf die Kanzlerin verlassen. Wenn sie die Drosselung des Schadstoffausstoßes nicht hinkriegen, sorgt die Kanzlerin in Brüssel dafür, dass dort die Schrauben der Normen schon nicht zu stark angezogen werden. Aber eines Tages wird es den deutschen Autobauern gehen, wie den Werften, der Textilindustrie, den Kameraherstellern, den…

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