Nee, Herr Gabriel, so nicht

Gabriel
Ich erklär’s Ihnen mal, um Ihre Begriffe von „Mob“, „Rassisten“ und „völkischem Denken“ ein wenig zurecht zu rücken. Ein bisschen differenzierter sollte man doch auch als Politiker denken und reden.
1. Es gibt in Deutschland Leute,
a) die Flüchtlinge aufnehmen wollen
b) und andere, die das ablehnen
c) oder jedenfalls nicht so viele ins Land lassen wollen. Auch die letzteren beiden darf man nicht in einen Topf werfen.
2. Die Gegner der bisherigen Flüchtlingspolitik gliedern sich auch wieder in die verschiedensten Gruppierungen:
a) Da sind zunächst einmal Leute wie Seehofer, die gegen einen unkontrollierten Zustrom sind und diesen als rechtswidrig ansehen.
b) Viele sind gegen Flüchtlinge, weil sie dadurch eine Beeinträchtigung der Sicherheit befürchten. Diese Leute sind zwar nicht generell islamophob, wollen aber nicht, dass wir uns durch Salafisten, Islamisten, IS-Schläfer und dergleichen gefährden. Außerdem wollen sie nicht, dass wir uns Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten oder zwischen Arabern und Juden aufladen und ähnliche Unruheherde zulassen.
c) Das, was Sie, Herr Gabriel, als völkisch oder rassistisch sehen, ist das intuitive Erfassen einer Erkenntnis, die der bekannte Philosoph Safranski so ausdrückt:
„Um in einer freiheitlichen Gesellschaft zu ­leben, bedarf es einer dazu passenden ­Mischung aus Gewohnheit und Erziehung. Viele muslimische Zuwanderer bringen das nicht mit.“ Dem Mann kann man wohl kaum Rassismus oder völkisches Denken im Sinne des Nationalsozialismus vorwerfen. Es ist auch kein „völkisches Denken“, wenn Menschen fürchten, dass eine Masse an Flüchtlingen zu einer Macht im Staate wird, bei der man nicht weiß, wie diese sich vielleicht auswirken wird. Da gibt es beispielsweise auf einmal die türkisch geprägten „Osmanen Germania“: Sie wollen „das ganze Land übernehmen“. So etwas wird von unseren naiven Politikern nicht genügend ernst genommen, und der Geheimdienst hat bei Mundlos & Co. Gezeigt, was von ihm zu erwarten ist. Lesen Sie bitte hierzu auch im Zitat zum Tag weiter unten, wie einfach ein Staat aus den Angeln zu heben ist.
d) Es gibt genügend Menschen, die finden, dass die vielen jungen Männer, die aus den Krisenregionen zu uns strömen, besser ihr Land verteidigen oder aufbauen sollten, anstatt dies beispielsweise unseren Soldaten in Afghanistan zu überlassen.
e) Viele Bürger sind für eine Obergrenze und auch Sie werden eines Tages erkennen, dass das Boot irgendwann voll ist.
f) Und es gibt natürlich auch echte Rassisten. Doch glaube ich, dass das nur wenige sind.
Also, Herr Gabriel, so einfach, wie sie die Sache sehen, ist sie nicht. Denken Sie mal darüber nach, warum im Ausland immer öfter zu hören ist: „Die Deutschen müssen verrückt sein!“ Ich glaube ja nicht, dass Sie verrückt sind, sondern dass Ihre populistischen Äußerungen nur aus der Angst vor PEGIDA und der AfD zu verstehen sind.

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