Ist eine neue Säkularisation notwendig?

Es darf nicht sein, dass ein Unternehmen oder eine Institution im Staate zu mächtig wird. Das gilt auch für die Kirchen. Sie besitzen in Deutschland eine Fläche, die so groß ist wie die 4 kleinsten Bundesländer. Die Katholische Kirche besitzt den zweitgrößten Goldschatz überhaupt und unvorstellbare Mengen an Wertpapieren und Beteiligungen:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Der Kirche gehört ein Viertel der Stadt Rom und rund die Hälfte der Kleinstadt, in der ich wohne. So kann es doch nicht weiter gehen! Gerade hat die Kirche in der Apotheken Umschau dafür geworben, sie doch im Todesfall zu bedenken. Und man kann sich vorstellen, dass bei der letzten Ölung, die nun Krankensalbung heißt, auch vom Priester die Frage gestellt wird, ob der Todkranke nicht vielleicht etwas für die Kirche übrig hat. Ich habe in meiner Dienstzeit bei der Justiz nicht wenige Fälle zu bearbeiten gehabt, in denen Priestern vorgeworfen wurde, die Situation Sterbender ausgenutzt zu haben.
Wenn man sich vorstellen würde, dass die Kirche auf diese Weise pro Generation 1 % des gesamten Volksvermögens zugewendet erhielte, wäre auszurechnen, wann der Kirche alles gehört (für mich zu schwierig). Solche Entwicklungen kann man doch nicht hinnehmen. Wenn schon die Kirchen selbst so wenig von ihrem eigenen Vermögen für gute Zwecke stiften, dann muss man sie eben dazu zwingen.

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