Kein Fleisch mehr?

Tja Freunde, das war ein harter Schlag für alle Fleischesser: Fleisch soll Krebs erregen. Man wird wohl diese Warnung bald wieder vergessen haben und das ist vielleicht auch gut so:
Wenn ich auf mein 81-jähriges Leben zurückblicke, habe ich schon allerhand medizinischen Unsinn gehört. Ich habe sogar darunter gelitten.
Als Baby hatte ich ein chronisches Ekzem, das man mit Sonnenbränden durch UV-Licht zu heilen versuchte. Wenn ich das heute einem Hautarzt erzähle, denkt der, dass ich spinne.
Als Kinder bekamen wir viel Spinat zu essen „wegen des Eisengehalts“ Später stellte sich heraus, das der Eisengehalt auf einen Kommafehler bei der Analyse zurückzuführen war.
Beim Kaffee habe ich im Laufe meines Lebens abwechselnd gehört, dass er schädlich oder gesund sein soll.
Ähnlich war es beim Alkohol.
Milch wurde uns zeitweise als das Gesundheitsmittel verkauft, bis man nun behauptete, sie sei schädlich. Mal hieß es, sie sei gut gegen Osteoporose, dann wieder gab es Erkenntnisse, die das bestritten.
Das sind nur ein paar Beispiele, die mir einfallen. Ich kann dazu nur sagen: Ich habe gegessen und getrunken, was mir Spaß gemacht hat und bisher hat es mir nicht geschadet.
Von Gesundheitstipps halte ich nicht viel: Ich esse kein Obst, weil es mir unruhig im Magen liegt und Hungergefühle auslöst. Ich habe es bisher gut überlebt, wie auch meine Mutter, die ohne Obst steinalt geworden ist. Oder ein anderes Beispiel: Eine Tante trank immer ganz wenig, zum Mittagessen vielleicht ein Likörglas Wasser. Die ganze Familie hat sich über dieses „unsinnige, störrische“ Verhalten aufgeregt. Aber die Frau wurde 96 Jahre alt.
Also Leute, lasst euch nichts einreden!

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