So was sagt man nicht, Herr de Maizière!

Bei uns geben die Gutmenschen den Ton an. Das sollten Sie als Innenminister an sich wissen. Weil sie das nicht beachtet haben, blieb der Kanzlerin leider nicht anderes übrig, als Sie zu degradieren. Sie haben sich nämlich gleich drei schwere Fauxpas zuschulden kommen lassen:
1. Sie haben gesagt, dass es Flüchtlinge gibt, die sich große Strecken mit dem Taxi fahren lassen. Haben Sie denn kein Verständnis dafür, dass diese armen Leute, die sich in Deutschland nicht auskennen, auf ein Taxi angewiesen sind? Der deutsche Gutmensch hört es nicht gern, dass die Flüchtlinge, denen er seine Opferbereitschaft widmet, oft gar nicht so arm sind, wie sie von den Medien hingestellt werden. Sie haben oft Tausende an Schleuser bezahlt. Wer sich das leisten kann, wird doch auch noch ein bisschen Geld für ein Taxi übrig haben dürfen, aber nur heimlich.
2. Sie bemängeln, dass die Flüchtlinge in den Heimen keine Eigeninitiative entfalten. Was wäre denn, wenn sie ihre Toiletten selbst sauber hielten? Dann könnte man keine Bilder über die untragbaren Verhältnisse senden, denen diese Menschen ausgesetzt sind. Im übrigen ist die Reinigung der Toiletten von Asylanten-Unterkünften ein gewaltiges Arbeitsbeschaffungsprogramm für deutsche Putzfrauen.
3. Sie werfen den Flüchtlingen vor, dass sie sich nicht an deutsche Gesetze halten. Ja, wie sollen sie denn wissen, dass die ernst gemeint sind, wenn sogar Ihre Chefin sich darüber hinwegsetzt?
So leid es mir tut Herr, de Maizière, Sie sehen selbst: Die Kanzlerin konnte nicht anders handeln.

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