Asyl: Wie verschieden doch die Völker sind

Die östlichen Völker sind recht zurückhaltend, wenn nicht gar ablehnend gegenüber den Asylanten, während wir der Welt unser Gutmenschentum demonstrieren. Unsere Kanzlerin steht kurz vor der Heiligsprechung. Und die Amis, die den Schlamassel in Nahost angerichtet haben, zeigen so gut wie keine Bereitschaft, Flüchtlinge ins Land zu lassen. Der britische Regierungschef Cameron verhielt sich zunächst ablehnend, aber die Bevölkerung nahm es nicht hin, dass wir Deutschen moralisch so viel besser dastehen als sie.
Sogar die Katholische Kirche ist gespalten in ihrer Haltung gegenüber den Flüchtlingen. Papst Franziskus bezeichnete es als moralische Pflicht, sie aufzunehmen. Anders sein Bischof László Kiss-Rigó aus Ungarn. Er ist in Szeged-Csanád zu Hause, jener Region im Süden Ungarns, in die in den vergangenen Wochen Zehntausende Menschen aus Syrien und anderen Ländern gekommen waren. „Das sind keine Flüchtlinge. Das ist eine Invasion“, sagte er und liegt auf der gleichen Linie wie Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. „Sie kommen hierher und rufen ‚Allahu Akbar‘. Sie wollen erobern“, fürchtet er.
„Ich warne davor, dass wir Deutschen uns jetzt daran besaufen“, bremste EU-Korrespondent der ARD Krause die Euphorie bei uns.
Irgendwann wird auch bei uns Ernüchterung einkehren, und es werden Fragen gestellt werden wie:
„Wie viele denn noch?“ „Sollen wir ganz Syrien und halb Afrika bei uns aufnehmen?“ Und dann wollen die Leute Antworten von der Politik.

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