Reich werden durch Pleite!

Pleite-Gehen will gelernt sein.
Was soll das denn sein, werden Sie fragen. Nun, das ist ein Phänomen, mit dem wir es immer häufiger zu tun haben. Publik wurde es kürzlich dadurch, dass die Frage aufgeworfen wurde, ob die hohen Geldbußen, die vom Kartellamt verhängt werden, auch bezahlt werden. Nur der Naive wird denken: Selbstverständlich! In Wirklichkeit entziehen sich aber die Firmen durch „Umstrukturierung“ ihren Zahlungsverpflichtungen. Es sollte daher sofort festgelegt werden, dass die Schulden auch an den umstrukturierten Firmenteilen „kleben“ bleiben.
Wichtig wird dies bei den Kosten des Ausstiegs aus der Atomenergie. Die Reaktorbetreiber wurden zwar verpflichtet, Rücklagen für den Abbau von AKWs zu bilden. Das haben sie auch getan, aber diese reichen bei weitem nicht aus, um die Kosten abzudecken. Im übrigen wissen wir seit dem Flughafen Berlin, Stuttgart 21 und der Elbphilharmonie, dass sowieso alles viel teurer wird, als vorher kalkuliert. Deshalb ist es besonders wichtig, dass den AKW-Betreibern eine „Umstrukturierung“ zwecks Befreiung von den Kosten verboten wird.
Wenn ich ein mieser Typ wäre, würde ich hier Kurse für eine gekonnte Pleite anbieten. Ich glaube, mit so etwas könnte man reich werden.

3 Kommentare zu „Reich werden durch Pleite!

  1. Jaja ,Erfahrungen hatte man ja schon durch die massenhaften Abwicklungsgeschäfte der DDR Betriebe…
    Dann kam der erste Knaller hier bei der AOK 1999….
    Von da an ging es munter weiter mit diesem neuen Geschäftsmodell, bis heute.

    1. Abwicklungsgeschäfte der DDR Volkseigenen Betreibe der Wohnungswirtschaft ziehen Kreise bis in die Zukunft. Bestes Beispiel Flur 444, Flurstücke 181 (450m²) und 182 (771 m²).
      Aufrund schlampiger Buchhaltung und Verwaltung wurden beide per Sicherungsgrundschuld belastet über die herrschende Investitionsbank Berlin mit den verkuppelten Buchgrundschulden
      o h n e B r i e f Nr. 113/97, 113/97, 143/98 und eingetragen in dem Blatt 5235N, was aber nur noch 450 m² im Eigentum der Sicherungsgeber hatte und was diese dem Notar ausdrücklich mitgeteilt hatten. In diesen Urkunden hat der Notar die Größe des belasteten bebauten Grundstückes nicht aufgeführt.Jedoch die Nummer des Kredites der notwendig war für 1,5 Million Euro aus dem Landeshaushalt zum Zwecke sozial verträglicher Mieten bis in das Jahr 2032.
      Gebrochen hat die Investitionsbank Berlin diese Verträge. Außerhalb der Landeshaushaltsordnung und des Amtsgerichtes Köpenick 70 L 14/06 und 70 L 6/09 und 70 K 214/07 und 70 K 21/09 verzichtete sie auf Ablöse aus den Einnahmen aus Vermietungen und Verpachtungen und genehmigte gemeinsam mit der Verwaltung fortlaufende Erweiterungen der ursprünglichen dingliche beschränkten Grundschulden, ohne Rücksicht auf den Sinn und Zweck der mit den Eigentümern ab AROV Bescheid B 22- 62004I vereinbart und notariell besiegelt als gleichwertig in Ab II und III in Blatt 5235N eintragen worden war! Damit wurde dieses Miethaus Inhalt der Pleiten und Rettungspolitikder EU. Keine andere Wahl als ihren Mund zu halten haben die Eigentümer, nichts wert ist das gesamte Grundgesetz, weil es von der Regierung unterlaufen und missbraucht wird!

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