BR: Live aus dem Schlachthof

Die Sendung war ein „Muss“, als Ottfried Fischer sie moderierte. Sogar als er von seiner Krankheit gezeichnet war, war er immer noch besser als das Duo, das seine Nachfolge angetreten hat. Die Zwei haben eine Art zu reden, als wenn sie ein Kasperle-Theater für Kinder aufführen würden und alles ganz ganz deutlich betonen müssten. Unerträglich. Die Verantwortlichen sollten sich das zur Strafe zweimal hintereinander ansehen müssen.
Was mir bei dieser Sendung und anderen immer merkwürdig vorkommt, ist die besondere Betonung, dass es sich um eine Live-Sendung handele. Zunächst einmal habe ich Zweifel daran, dass dies stimmt. Aber dann frage ich mich, was das soll? Soll das eine Entschuldigung für die besonders missglückten Teile der Sendung sein oder ist man stolz darauf, das Ganze ohne Versprecher in den Kasten gebracht zu haben? Ich weiß es nicht.
Ich finde jedenfalls, dass Live-Sendungen zwar in seltenen Fällen angebracht sein mögen, im Normalfall aber nicht: Da erwartet man schon, dass ein(e) Cutter(in) sich darüber hermacht und den Leerlauf heraus schnipselt. So gesehen hat das Anpreisen einer Live-Sendung für mich eher den Klang von Sparprogramm.

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