Karrierefrau oder „Heimchen am Herd“?

Kindergarten

Nach verschiedenen Untersuchungen werden heute zwischen 20 und 25% aller Kindergartenkinder als verhaltensauffällig oder psychisch gestört eingestuft; mindestens 5% sind behandlungsbedürftig. So lesen wir es nicht nur hier:
http://www.kindergartenpaedagogik.de/1486.html
Müssten da nicht sämtliche Alarmglocken schrillen?
Wenn ich sehe, wie schon die allerkleinsten Kindergartenkinder mit apathischen Gesichtern durch die Stadt gekarrt werden, dann tun mir nicht nur diese Kleinen leid, sondern ich frage mich, ob wir auf dem richtigen Wege sind.
Ich glaube ja, das Betreuungsgeld für die „Heimchen am Herd“ wird nur deshalb so verteufelt, weil man die Frauen als Arbeitskräfte braucht. Je mehr Menschen arbeiten, umso billiger wird die Arbeitskraft. 

Ein Kommentar zu „Karrierefrau oder „Heimchen am Herd“?

  1. Kindergartenerzieherinnen erlernen ihren Beruf und können mit ihren Fähigkeiten manche Fehler der Eltern ausgleichen. Oft bedeutet heute ein Kind nur noch ein Statussymbol, das systematisch zum Egoisten gemacht wird (Geschwister oder andere Kinder im Umfeld gibt es kaum. Kinder kennen nur noch Forderungen an die Umwelt, Pflichten, Regeln oder Rücksichtnahme lernen sie zu Hause kaum noch. Daher ist das Zusammensein mit anderen Kindern dringend erforderlich. Ein Kindergartenbesuch ist allemal besser, als ein vor der Glotze geparktes Kind.
    Mißratenene Kinder kenne ich allerdings hauptsächlich von recht betuchten Eltern, denen – materiell – nie etwas gefehlt hat, außer vielleicht Liebe, Zeit und Kosequenz ihrer Eltern.

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