Darum war Obama nicht in Paris: Amis schuld am Terrorismus

Vor etlichen Jahren hatten die Amis eine, wie sie meinten, „toll Idee“ gehabt. Damals kämpften die Russen in Afghanistan. Die Amis haben die Taliban gegen die Russen unterstützt und sie vor allem mit Waffen versorgt. So entstand, wie wir nun sehen, die Keimzelle des Terrorismus, die dann zum Vorbild für Al Kaida, IS, Boko Haram usw. wurde. Und je mehr die Amis und der Westen diese Organisationen bekämpften, umso größer wurde der Hass in der Bevölkerung. Besonders die Drohnenangriffe der Amis, die in allen möglichen Ländern stattfinden, haben gegenteilige Auswirkungen: Sie treiben die Menschen in die Arme der Terroristen. Amnesty International und Human Rights Watch haben ermittelt, dass die Amerikaner allein im Jemen und in Pakistan in den vergangenen Jahren über 4.700 Menschen mit Drohnen getötet haben, darunter mindestens 1.000 Zivilisten, davon etwa 100 Kinder. Die Amis verletzen das Völkerrecht, indem sie Länder bombardieren, mit denen sie sich nicht im Kriegszustand befinden, sondern sogar zusammen arbeiten. Und wo bleiben die Proteste der deutschen Regierung, die ja bei Putin schnell so sehr auf das Völkerrecht pochte? Stellen Sie sich einmal vor, wie Sie sich fühlen würden, wenn plötzlich eine amerikanische Drohne in einem Haus in Köln einschlagen würde, in dem ein Terrorismusverdächtiger vermutet wird, und wenn dann etliche Unbeteiligte dabei sterben.
Wer wie ich die Bombenterrorangriffe der Alliierten im 2. Weltkrieg miterlebt hat, weiß, dass sie das Gegenteil von dem bewirkt haben, was sie eigentlich bezweckt hatten. Die Bevölkerung hielt zu Hitler, weil sie Angst vor dem hatte, was ihr bevor stehen würde, wenn die damaligen Feinde das Land besetzen würden. Das wurde ihr ja von den Nazis entsprechend ausgemalt.
Und so malen die Terrororganisationen auch ein Zerrbild des Westens, wobei sie bei den USA nicht viel verzerren müssen: Guantanamo, Folter, Drohnen, Angriff auf den Irak unter Täuschung der Weltöffentlichkeit …
Weil das so ist, passte Obama wirklich nicht in den Trauerzug von Paris. Das hat er gespürt und ist deshalb vorsichtshalber daheim geblieben.
Hier können Sie lesen, was wir noch alles an Terroraktionen erwarten können:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/01/12/schwache-terroristen/

2 Kommentare zu „Darum war Obama nicht in Paris: Amis schuld am Terrorismus

  1. Wenn unter den 4700 Drohnenopfern nur 1000 Zivilisten waren, wäre das eine exzellente Erfolgsquote, zu der man dem amerikanischen Militär nur gratulieren könnte.
    Im übrigen wird die Behauptung, diese Angriffe wären völkerrechtswidrig, durch häufige Wiederholung nicht richtiger.
    Das Obama nicht gekommen ist, liegt an seiner bekannten Absicht, den Islamisten noch mehr in einer gewissen Körperteil zu kriechen.

  2. Eigentlich wollte ich ja Deinen Kommentar ablehnen, aber dann habe ich gefunden, dass sich die Leute vielleicht doch dafür interessieren, was manche Leute so schreiben.
    1. Es spricht für sich, wenn Du 1000 tote Zivilisten und 100 tote Kinder eine „exzellente Erfolgsquote“ nennst.
    2. Du hast Recht: Was richtig ist, kann nicht noch richtiger werden. Du solltest mal Deine Vorstellungen vom Völkerrecht ins Netz stellen: Man darf Verdächtige bombardieren ganz gleich, in welchem Land sie sind, und gleichgültig, ob Unbeteiligte dabei ums Leben kommen.
    3. Ich verstehe nicht, wieso Obama den Islamisten in den Arsch gekrochen wäre, wenn er deren Opfer durch seine Anwesenheit geehrt hätte, indem er mitgetrauert hätte.
    Spar Dir eine Antwort – die wird sowieso nicht gedruckt.

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