Tipp für den Papst

Papst
Neulich habe ich mit Staunen festgestellt, dass die Scheidung in der Katholischen Kirche immer mehr durch die Hintertür eingeführt wird.
https://autorenseite.wordpress.com/2014/11/29/endlich-klammheimlich-scheidung-katholisch-19774364/
Und da ist mir eingefallen, dass die Kirche doch genauso beim Zölibat verfahren könnte. Sie befindet sich da ja in einem Dilemma: Wenn man liest, was führende Persönlichkeiten der Katholischen Kirche dazu gesagt haben, dann ist man nicht sicher, wie der Zölibat zu bewerten ist. Die einen bezeichnen ihn als Opfer, die anderen als Gottesgeschenk.
Ich bezeichne ihn als Missachtung von Gottes Gebot: „Seid fruchtbar und mehret euch!“ Und ich betrachte ihn als unmenschlich, weil einem jungen Menschen ein Gelübde abverlangt wird, dessen Folgen er für sein späteres Lebensalter gar nicht einzuschätzen vermag.
Der Papst könnte nun ein Zeichen der Menschlichkeit seiner Kirche setzen und den Zölibat etwas lockern, indem er sagt, dass in besonderen Fällen das Keuschheitsgelübde aufgehoben und die Eheschließung eines Priesters genehmigt werden kann. Und auf diese Weise könnte man den Zölibat so langsam aufheben wie viele andere strenge Gebote, die die Kirche außer Kraft gesetzt hat.
Wäre es nicht vernünftig, jeden Priester nach seiner Fasson selig werden zu lassen?
(Ursprungsnachweis: Das Wappen des Papstes stammt von Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Papstwappen)

Ein Kommentar zu „Tipp für den Papst

  1. Wo kommen wir denn hin, wenn Priester legale Erben haben?
    So ein Bischof hat ein dickes Einkommen von Staat und kaum Ausgaben für sein armseliges Quartier und bescheidenen Haushalt – was am Ende übrig bleibt, steht der Kirche zu! Da läppert sich in den letzten 1600 Jahren einiges zusammen. Und beim Geld ist die Kirche sehr empfindlich!
    Außerdem – was sollen Mönche und viele Priester mit einer Heiratserlaubnis anfangen, die nur für Heterohochzeiten gilt? Jahrhundertelang konnte sie ihre sexuelle Orientierung nur im Kloster ausleben oder zarte Ministranten vernaschen.

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