Friendly Fire und Drohnen

In Kobane haben amerikanische Bomber versehentlich Kurden getötet. So etwas kommt immer wieder vor, und man nennt das beschönigend „Friendly Fire“. Erschreckend ist allerdings die Zahl der Soldaten, die auf diese Weise ums Leben kommen. Ich kenne nur die Zahlen aus dem Vietnamkrieg; Da waren 18 % der gefallenen US-Soldaten von den eigenen Truppen getötet worden. Das zeigt, dass im Krieg doch offenbar etwas sorglos mit Menschenleben umgegangen wird. Da braucht man sich erst recht nicht zu wundern, wenn bei den amerikanischen Drohnenangriffen immer wieder Zivilisten getötet werden. Deren Tod wird offenbar billigend in Kauf genommen. Und welcher westliche Politiker protestiert dagegen, dass die USA in einem fremden Land, das kein Kriegsgegner ist, Häuser bombardieren, in denen Terroristen vermutet werden, und dann Zivilisten sterben? Gauck beschimpft lieber Erdogan als Obama.

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