Das darf doch nicht wahr sein!

Der nächste Katholikentag wirft im wahrsten Sinne des Wortes seine Schatten voraus. Zunächst einmal geht es ums Geld: Das Zentralkomitee der Katholiken will 1,5 Mio. Euro als Unterstützung der Veranstaltung aus der öffentlichen Hand. Das war schon immer so und warum sollte es dieses Mal anders sein? Insgesamt bezahlten die Steuerzahler zwischen 2001 und 2014 rund 25 Millionen Euro für Kirchentage – Gläubige wie Ungläubige, Kirchenmitglieder wie Konfessionslose zusätzlich zu den Kirchensteuern, die 2012 rund 5,2 Milliarden Euro für die Katholiken und 4,2 Milliarden Euro für die Protestanten ausmachten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katholikentage-millionen-zuschuesse-stossen-zunehmend-auf-kritik-a-991970.html
Sollte sich der Staat nicht neutral verhalten und jede Unterstützung solcher Massenveranstaltungen verweigern? Wenn nicht: Müsste er dann nicht Moslems und Scientology in gleicher Weise finanzieren? Und warum können die Kirchen mit ihrem unermesslichen Reichtum ihre Veranstaltungen nicht selbst bezahlen? Lesen bitte unbedingt dazu den Beitrag „Kirchensteuer“.

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