Maut – ganz einfach?

(Aber bitte lieber nicht Herrn Dobrindt verraten!)
Der Staat hat ja schon alles Mögliche verkauft, um finanziell über die Runden zu kommen: Grundstücke, Post, Bahnvermögen, Krankenhäuser, Versicherungen… Einige Gemeinden haben sogar Rathäuser und Schulen verkauft, um sie dann wieder zu leasen. Auch die Wasserversorgung von Städten wurde schon verkauft und die Bürger wurden für dumm verkauft, weil man ihnen sagte, das würde so alles billiger.
Nur eine heilige Kuh haben wir noch, die man verkaufen könnte: die Autobahnen. Wären die Autobahnen in privaten Händen, könnten die Besitzer dann Maut kassieren ohne Probleme mit der EU. Damit die Bürger das schlucken, könnte man das ganz einfach machen: Man sagt ihnen, dass man kein Geld hat, um die maroden Autobahnen zu reparieren und daher müsse man halt leider so verfahren. Bahn und Post privatisiere man ja auch.
So also ginge das ganz einfach mit der Maut, aber das würde wohl aus zwei Gründen scheitern:
Die Autoindustrie würde dagegen sein, weil sie keine Unruhe bei den Autofahrern wünscht. Und was die Autoindustrie will, das wird gemacht in unserer Lobbykratie.
Und das Auto ist des Deutschen liebstes Kind oder besser gesagt: ein heilige Kuh. Wehe, wenn es da Beunruhigungen gibt.
Also, liebe Leser, Sie brauchen sich über diesen Artikel gar nicht aufzuregen.

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