Sexualaufklärung einst und jetzt

Wenn sich die heutige Jugend orientieren will, wie das mit dem Sex geht, kann sie bei Google unter dem Stichwort „erstes Mal“ 854.000 Einträge nachlesen. Das dürfte genügen. Zur Not können sich die jungen Leute noch einen Porno ansehen und dann sind auch noch die letzten Unklarheiten beseitigt.

Wie anders war es in unserer Jugend. Wir hatten nur „Bocks Buch vom gesunden Menschen“ zur Verfügung und man kann sich vorstellen, dass da kaum etwas drin stand. Genauere Aufklärung gab es nicht, denn alles, was zu deutlich geworden wäre, wäre als Pornografie beschlagnahmt und bestraft worden.

Trotzdem gelang es uns, zwei Kinder in die Welt zu setzen. „Respekt!“ werden die jungen Leute von heute sagen, die das unter solchen Voraussetzungen wohl kaum geschafft hätten. Aber dann sahen wir uns plötzlich doch mit der Frage konfrontiert, ob wir ein Sexualleben auf dem Niveau von Hunden führten: Näheres in der Geschichte „Der alte Quassler“ im Buch „Der 7. Himmel muss ein Loch haben„.

Die kürzeste Aufklärung, von der ich je gehört habe, wurde meiner Tante zuteil. Sie erzählte einmal, sie habe ja vor ihrer Ehe überhaupt keine Ahnung gehabt. Nur ihre Mutter habe ihr bei der Hochzeit zugeflüstert: „…und leg ein Handtuch drunter!“ Heute haben die Kinder ja Seualkunde unterricht mit der folge, das die Kinder heim kommen und zu den Eltern sagen: „Na, ihr beiden Ferkel!“

 

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