Der zweifelhafte Sinn von Tierexperimenten

Ein paar Blogs weiter unten habe ich mich mit den umstrittenen Tierexperimenten befasst, die belegen, dass Gen-Food gesundheitsschädlich ist.
Das Merkwürdigste an diesen ganzen Tierexperimenten ist für mich dies: Nachdem sich nun wohl kaum noch bestreiten lässt, dass genmanipuliertes Futter Ratten schadet, hören wir jetzt auf einmal, dass diese Versuchstiere und Menschen überhaupt nicht vergleichbar seien, so dass entsprechenden Tierexperimente keine Aussagekraft besitzen würden. Ja, warum macht man dann überhaupt solche Experimente? So fragen mit Recht die Tierschützer.
Anscheinend läuft das mit den Tierexperimenten so ab:
Bestätigen sie das, was als Ergebnis gewünscht wird, dann beruft man sich darauf.
Kommt aber bei den Versuchen etwas anderes heraus, dann beanstandet man zunächst einmal das Verfahren bei den Versuchen und stellt fest, dass so fehlerhafte Untersuchungen überhaupt nichts besagen.
Wenn jedoch die Versuche nochmals unter Ausschaltung der behaupteten Fehlerquellen durchgeführt werden und sich wieder dasselbe ergibt, dann kommt man mit dem Argument, dass Mensch und Tier nicht vergleichbar seien.
Und so setzen die großen Firmen dann mit ihrer Lobby das durch, was sie wollen: Wir bekommen also Gen-Food zu (fr)essen.
Nach dem Tierschutz wird auch der Menschenschutz immer mehr aufgeweicht. „Geld regiert die Welt.“

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