Zum Sonntag: Die widersprüchliche Bibel

In der Bibel lesen wir über die Erschaffung des Menschen diese beiden Berichte:
Erst heißt es in Mose 1,26
„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“
Dann kommt aber in Mose 2,22 dieser Bericht:
„Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm seiner Rippen eine und schloss die Stätte zu mit Fleisch. Und Gott der HERR baute ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin heißen, darum dass sie vom Manne genommen ist.“
Da fragt man sich doch als kritischer Leser: Welche dieser Versionen stimmt denn nun eigentlich? Sind Mann und Frau gleichzeitig als Ebenbild Gottes geschaffen worden oder ist allein Adam als Mensch in die Welt gesetzt worden und Eva nur ein Teil von ihm, also bloß die Männin und kein Mensch?
Die Erklärung ist für mich einfach: Die heutige Bibel wurde aus vielen verschiedenen Fassungen, die früher existierten, zusammen gesetzt. Und in der Vorzeit hatte Eva eine Vorgängerin: Lilith. Sie war als gleichberechtigter Mensch geschaffen worden. Mit diesem Modell hat Gott Schiffbruch erlitten und daher hat er dann die Eva in die Welt gesetzt.
Wie es in der ersten Ehe Adams zugegangen ist und warum diese gescheitert ist, lesen Sie in dem Buch „„Verbotene Zone““. Gönnen Sie sich diese Lektüre.

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