Wenn Sie am Feiertag ein Medikament brauchen…

Nehmen wir an, Sie brauchen am Feiertag dringend ein Medikament, dann sieht es oft finster aus. Da ist es vorbei mit den netten hilfsbereiten Apothekern, die uns allabendlich auf dem Fernsehschirm begegnen.
Ostermontag in Traunstein: Jemand, der ein Medikament benötigt, sieht auf den Notfallplan und sucht eine offene Apotheke heraus. Diejenige, die dort angezeigt ist, hat aber, wie er dann feststellen muss, nicht offen und zeigt auch nicht an, wer Dienst hat. Man fährt also zur nächsten Apotheke und liest dort, dass in ganz Traunstein keine einzige der 8 Apotheken offen ist. Man muss also in den nächsten Ort fahren.
Können sich diejenigen, die sich dem Dienst am Menschen verschrieben haben, also die Apotheker, vorstellen, was es für einen alten kranken Menschen bedeutet, wenn er das alles auf sich nehmen muss?
Wenn man schon zu faul ist, alle 8 Wochen den Notdienst zu übernehmen, dann sollte doch die Möglichkeit bestehen, die Krankenhausapotheke zu bemühen.
Dies schreibt jemand, der es als selbstverständlich fand, dass er fast sein ganzes Berufsleben lang alle 10 Wochen für 7 Tage den Notdienst für die Nacht und das Wochenende übernehmen musste.

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