Der Spiegel ist schlimmer als der Stern

Erinnern Sie sich noch an jenen läppischen Hype, den eine Stern-Journalistin dadurch ausgelöst hatte, dass sie sich nach Jahr und Tag über ein Kompliment beklagte, das Brüderle ihrem Ausschnitt gewidmet hatte?
Nun setzt der Spiegel noch einen drauf, indem er einen Artikel abdruckt, in welchem behauptet wird, die Juristenausbildung in Bayern sei sexistisch. Es werden dazu auch Beispiele aufgeführt, bei denen ich mich frage: Bin ich vielleicht nicht normal, wenn ich finde, dass ich selten so einen Unsinn gelesen habe?
Urteilen Sie selbst über einige Kostproben:
„…43-jährige Hausfrau … keine Gelegenheit zur Gegenwehr“ Hier wird beanstandet, dass den Frauen oft die Opferrolle zugedacht wird.
„Hanna Haas, 18 Jahre, Hausfrau.“ Dem Spiegel missfällt überhaupt, das Frauen oft Hausfrauen sind.
Aber auch das hätte man nicht schreiben dürfen, nämlich dass ein Mann seiner Frau einen Rolls Royce schenkt. Da seien „die Rollen klar verteilt“, findet der Spiegel. (Mein Kommentar dazu: Die arme Frau!)
Der Schaden an einer Gucci-Handtasche wird als Hinweis darauf verstanden, dass Frauen an Äußerlichkeiten hängen. (Mein Kommentar dazu: Gucci-Aktentaschen für Männer gibt’s halt noch nicht)
Und wenn eine Zeugin sagt: „Ich sehe oft aus dem Fenster, weil ich viel Zeit habe“, dann gönnt man ihr das Vergnügen nicht, sondern sieht darin eine Verunglimpfung der Frau an sich.
Wenn Sie noch mehr von dem Unsinn lesen und sich darüber amüsieren wollen, lesen Sie halt selbst auf den Artikel.
Es lohnt sich wirklich nicht. Da lohnt sich dieser Klick schon eher.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.