Eine erschütternde Zahl:

Die Zahl der Minijobber hat sich in 10 Jahren verdoppelt: Im Juni 2013 gingen schon 2,62 Millionen Beschäftigte mit einer sozialversicherungspflichtigen Stelle zusätzlich mindestens einem Minijob nach – das war jeder elfte Arbeitnehmer in dieser Gruppe. 2003 war es noch jeder 23. Beschäftigte.
Wir hören dauernd von der Regierung Prozentzahlen über den wirtschaftlichen Aufschwung, und im letzten Jahr sind die Steuereinnahmen gestiegen wie schon lange nicht mehr. Aber wir lassen immer mehr Menschen außen vor. Die Abgeordneten haben offensichtlich kein Gefühl dafür, wie es den „Menschen draußen im Lande“ wirklich geht. Sie sollten sich den viel gescholtenen Sarrazin zum Beispiel nehmen, der, wenn ich mich recht erinnere, einmal eine Zeit lang von so wenig Geld gelebt hat wie ein Hartz-IV-Empfänger. Und nachdem die Frauenquote im Bundestag wohl gestiegen ist, sollte mal eine hergehen und sich in die Lage einer allein erziehenden Mutter mit zwei Jobs versetzen. Der Frau Nahles täte so etwas mal ganz gut.
Übrigens beschäftigt sich der Rundfunksender Bayern 1 am 17.2. in der Früh mit den Leuten, die 2 und mehr Jobs brauchen, um über die Runden zu kommen. Einer hat sogar 5 Jobs. Vielleicht hören sich das unsere Politiker einmal an, die sich gerade eine Diätenerhöhung geleistet haben, die so hoch ausfiel, dass all die Minijobber froh wären, wenn sie so viel verdienen würden, wie die bloße Diätenerhöhung ausmacht.
Die Blutsauger sind unter uns!

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