Bischof von Limburg: Ist ihm der Sündenbegriff abhanden gekommen?

Das fragt man sich wenn man das Neueste über den Bischof Tebartz-van Elst in den Nachrichten liest:
„Wer mich kennt, weiß, dass ich keinen pompösen Lebensstil brauche“, sagt er in Richtung seiner Kritiker. Am Mittwoch konnten die Limburger in der „Nassauischen Neuen Presse“ jedoch lesen, dass allein die Badewanne ihres Bischofs 15.000 Euro gekostet haben soll.“
Wenn man die guten alten Maßstäbe anlegt, mit denen ich erzogen wurde, findet man zunächst einmal schon, dass die obige Meldung über eine Todsünde berichtet, nämlich die „Superbia“. Es ist Hochmut, wenn jemand sich eine Badewanne für 15.000 Euro kauft und erklärt, er brauche keinen pompösen Lebensstil.
Aber ein anderer Gedanke drängt sich auf: Jeden Tag verhungern laut Welthungerhilfe 10.000 Kinder und der Bischof sitzt in einer Badewanne für 15.000 Euro. Da kommt mir das Kotzen. Und dem Bischof wünsche ich, dass ihn all die vielen verhungerten Kinder, die er mit seinen 31-Millionen-Ausgaben hätte retten können, in seinen Alpträumen heimsuchen. Lesen Sie zu Kirche und Finanzen unbedingt auch diese Seite.

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