Wie wir mehr und mehr enteignet werden

Das Institut für Weltwirtschaft hat gerade festgestellt, dass der Bund durch die niedrigen Zinsen im letzten Jahr 100 Milliarden Euro gespart hat. Wir fragen uns natürlich, zu wessen Lasten das geht:
Da sind zunächst einmal die Rentner, die in letzter Zeit 10% ihres Realeinkommens verloren haben, so dass jede zweite Rente inzwischen unter dem Sozialhilfeniveau liegt. ( vgl. http://die-andere-seite.blog.de/2013/04/05/politik-blutsauger-15721685/ )
Und wie viel haben die Sparer wohl bluten müssen, nachdem die Inflation bei den niedrigen Zinsen ihre Guthaben dahin schmelzen lässt? Das wird auch eine unvorstellbare Summe sein.
Und wie sieht es bei den Einkommen aus? Die Zahl der Minijobber wird immer größer:
Die Hans-Böckler-Stiftung hat gerade festgestellt: Jeder fünfte Job bei uns ist ein Minijob mit einem Einkommen unter 9,15 Euro. Wir werden also immer ärmer. Während eine Familie früher vom Einkommen des Mannes leben konnte, geht das heute in der Regel nicht mehr: Es müssen beide Elternteile arbeiten, um dann im Alter eine Minirente zu bekommen.
Irgendwie passt diese Entwicklung nicht zu derjenigen der Wirtschaft. Dort haben wir Jahr für Jahr erhebliche Zuwächse. Wo bleiben die eigentlich? Sind die Blutsauger unter uns? Müssen wir befürchten, ganz allmählich versklavt zu werden?

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