Ich bin kein Philosoph – ich denke nur nach.

Aber das nützt nichts. Ich verstehe es einfach nicht, wohin die Reise gehen soll: Unsere Ressourcen (Luft. Energie, Wasser) sind begrenzt. Dennoch wollen wir immer mehr Wachstum haben. Wie soll das gehen? Wir bohren gerade in der tiefsten See nach Öl und pressen es auch aus Schiefer heraus. Aber die Energieausbeute wird dabei immer kleiner. Immer mehr landwirtschaftliche Fläche wird für die Energiegewinnung genutzt: mit Solarzellen zugepflastert oder mit Energie spendenden Pflanzen bebaut. Wo soll das hinführen?
Wir machen uns da keine tieferen Gedanken, sondern handeln nach dem Grundsatz: „Gibt Gott Häschen, so gibt er auch Gräschen.“ Mit anderen Worten: Da wird sich schon was finden. Und tatsächlich hat das bisher auch immer funktioniert: Als die Bevölkerung am Verhungern war, kam die Kartoffel. Und so ging es weiter. Die Menschen haben bisher immer ihre Probleme lösen können und glauben daher, das werde auch so weiter gehen. Dass man mit dieser Einstellung eines Tages mal an die Wand fahren könnte, will man nicht wahrnehmen.
Wenn wir schon beim Thema Wachstum sind: Warum sind die Einkommen nicht entsprechend mit gewachsen? Die Arbeitnehmer hatten gerade 10 Jahre mit Einkommensverlusten hinter sich. Und sie müssen immer länger arbeiten, um sich ihre Rente zu verdienen. Wer versklavt die Menschen so? Es gab Zeiten, da konnte der Mann allein normalerweise eine Familie ernähren. Heute müssen meistens beide Elternteile arbeiten, wobei oft schon ein Einkommen für die Bezahlung der Miete hergenommen werden muss. Sieht so der Fortschritt aus?
Fragen Sie sich nicht auch oft: Wie soll das weiter gehen?

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