Wo bleibt der Aufschrei der Männer?

Es gibt Aufschreiweiber, die mir in mancher Hinsicht so anachronistisch vorkommen, wie ihre Vorgängerinnen, nämlich jene Feministinnen, die öffentlich ihre Büstenhalter verbrannten, weil es sich angeblich um einengende Kleidungsstücke handeln würde, die ihnen von den sexistischen Männern aufgezwungen worden seien. Zu Recht warnte daher neulich Bundespräsident Gauck vor einem Tugend-Furor.
Aber was ist eigentlich mit den Männern los? Wo bleibt deren Aufschrei?
Nur ein Beispiel: Wir verzeichnen jedes Jahr ca. 10.000 Suizide, drei Viertel davon sind von Männern begangen worden. Jetzt stellen Sie sich mal vor, es wäre umgekehrt! Dann würde ein Aufschrei durch unsere Republik gehen und man würde sofort Untersuchungen darüber anstellen, was die Ursachen sind. Selbstverständlich würden diese sofort abgestellt. Aber bei Männern? Da weiß man natürlich von vornherein, woran das liegt: Die sollen sich gefälligst zusammen reißen wie die Frauen, dann passiert so was nicht.

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