Der neue Papst: Totaliter aliter – ganz anders!

Jede Familie hat ihre eigene Sprache. Bei uns gehören zwei Worte zu unserem Vokabular: „Totaliter aliter!“ Diese lateinischen Worte bedeuten: „Ganz anders!“
Sie sind in unsere Familie gekommen durch eine Geschichte über den Hl. Franz von Sales. Dieser war neugierig, wie es denn im Jenseits zugehen würde und vereinbarte deshalb mit seinem Freund, wer zuerst sterben würde, müsste dem anderen im Traum erscheinen und ihm berichten, wie es nach dem Tode sei. Der Freund starb und erschien dem Hl. Franz von Sales. Alles, was er sagte, waren die zwei Worte: „Totaliter aliter!“
Unser neuer Papst ist auch totaliter aliter. Nach seiner Wahl fuhr er ganz normal im Mannschaftsbus ins Quartier zurück. Und anlässlich seiner Amtseinführung bat er das argentinische Fernsehen, kein eigenes Team zu entsenden, sondern das Geld lieber den Armen zu spenden. Ich denke so ähnlich wie er und habe mich in meinem Blog vom 14.3. sehr darüber aufgeregt, dass wir gleich 3 Fernsehteams zur Papstwahl entsandt haben.
Der Papst wird im Sommer das Programm seines Vorgängers abarbeiten müssen, also zum Weltjugendtag der Katholiken fliegen. Der Mann wird es glatt fertig bringen, mit einer Linienmaschine zu reisen und das wäre gut so: ein Papst zum Anfassen, der den Kontakt zu Menschen sucht und nichts Besonderes aus sich macht.

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