Wann sind wir pleite?

Zur Zeit liest man nur von Pleiten: Kaum ist Eva Herman pleite gegangen, da liest man, dass dieses Schicksal auch dem Radrennfahrer Lance Armstrong droht. Wir staunen und fragen uns: Wie machen die das bloß? Die haben doch gut verdient und müssten doch etwas zur Seite gelegt haben. Und jetzt meldet sich auch noch das IFO-Institut und warnt vor einer Pleite der EU. Da wären wir nie drauf gekommen, wenn wir nicht Herrn Sinn hätten, der uns das erklärt.
Wir in Deutschland und in der EU sind ja auch so dran wie Armstrong und Herman: Wir haben auch nichts zur Seite gelegt. Im Gegenteil haben wir fast alles, was wir besaßen, verkauft: Post, Kasernen, Bahn, Krankenhäuser, Versicherungen… Und so haben wir in der letzten Zeit ganz gut leben können, zumal wir ja auch immer weiter fröhlich Schulden gemacht haben, obwohl es uns ganz gut ging.
Aber so ist es nun mal in der Demokratie: Man muss das Volk bei Laune halten, indem man Geld ausgibt, das man gar nicht hat nach dem Motto: Wir sind ja nur für 4 Jahre gewählt – nach uns die Sintflut.
Seien wir also gespannt, wie es weiter geht.

Ein Kommentar zu „Wann sind wir pleite?

  1. Diese Beschreibung ist richtig.

    Die Staaten verschulden sich immer höher. Im Vergleich zu privaten Schuldnern zahlen sie ihre Schulden niemals zurück.

    Gegenwärtig haben einige Olivenstaaten eine so hohe Verschuldung erreicht, dass sie kaum mehr neues Geld am Kapitalmarkt bekommen, und von den anderen Staaten über Wasser gehalten werden müssen.

    Wann das gesamte Schulden-Gebäude zusammenbricht und in einem „Reset“ endet, ist noch ungewiss.

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