Papst Benedikt ist zu bedauern.

Er hat nämlich zwei Fehler: Zum einen ist er zu sehr Gelehrter, als dass er gelernt hat, mit den Grabenkämpfen in der praktischen Politik zurecht zu kommen. Das hat sich bei der Auseinandersetzung um die Pius-Brüder gezeigt oder seiner Regensburger Rede. Zum anderen konnte er sich nicht vorstellen, dass so viel Schlechtigkeit gerade auch in seinem Umfeld Einzug gehalten hatte.
Es war schon naiv, wenn er glaubte, die Vatikanbank dadurch in den Griff zu bekommen, dass er ihr einen neuen Chef verordnete. Er hätte ins Auge fassen müssen, dass die Bank schon so sehr von Maffia-Leute durchsetzt sein könnte, dass ein neuer Chef nichts würde ausrichten können. Auch wenn in der Bank kein einziger Maffioso sitzen sollte, konnten doch einzelne Mitarbeiter entweder unter Druck oder durch Bestechung in ungesetzliche Machenschaften verstrickt worden sein.
Richtigerweise hätte er den ganzen Laden damals schon von einem ganz unabhängigen Wirtschaftsunternehmen so prüfen lassen sollen, wie es nun offenbar geschieht. Aber der Kirche war die Geheimhaltung ihrer Vermögensverhältnisse immer ein Prinzip, das zu den wichtigsten gehörte. Und das rächt sich, wie schon in der Bibel steht. Lesen Sie dazu den Beitrag „Kirchensteuer!“

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