Koranverteilung – keine gute Idee

Wir erinnern uns: In Afghanistan haben Amerikaner einen Koran verbrannt. Daraufhin gab es wütende Proteste und einen Anschlag, der viele Opfer forderte. Wenn nun in deutschen Städten Koranexemplare kostenlos verteilt werden, werden viele Menschen ein wenig hinein schauen und wenn ihnen das Buch nicht gefällt, werden sie es weg werfen – es hat ja nichts gekostet. Die Verteiler des Korans setzen also ihr heiliges Buch zu einem sicherlich nicht geringen Prozentsatz einer unwürdigen Vernichtung aus. Ob dies dadurch aufgewogen wird, dass die Verteilung des Korans Leute zum Islam bekehrt? Das ist zu bezweifeln. Wenn man als normaler Christ den Koran liest, fällt einem auf, dass er Aufforderungen zur Gewalt enthält. Und so findet man halt, wenn man sich nur oberflächlich auskennt, dass das Christentum die bessere Religion ist, weil es den Frieden predigt. Welcher Christ hat denn schon einmal die Bibel von vorn bis hinten durchgelesen und weiß, dass auch das Alte Testament genau wie der Koran eine ganze Sammlung von Aufforderungen zur Gewalt enthält: Das auserwählte Volk Israel wird in den Krieg gehetzt, Frauen des Gegners sollen vergewaltigt werden, ja sogar missratene Kinder sollen gesteinigt werden. Gott sei Dank liest das keiner mehr, wird die Kirche sagen. So behält der Christ seinen guten Eindruck von seiner Religion, und so fühlt sich manch einer, der in Klischees denkt, erhaben über die Moslems.
Ob Leute Moslems werden durch Lektüre des Korans? Das wird wohl ein Wunschtraum derer bleiben, die dieses Buch verteilen.

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