Endlich: eine Sexschule!

In unserer Aphorismen-Sammlung findet sich auch diese Weisheit:

„Die Dirnen im Aphroditetempel von Kanopos wurden sieben Jahre lang in allen Finessen erotischer Liebeskunst unterrichtet, bevor sie ihren Dienst aufnahmen. Die Frauen von heute dagegen halten sich für Naturtalente, die sowieso alles besser wissen.“

Für einen Autor wie mich ist es immer wieder beglückend, wenn das, was er schreibt, etwas bewirkt. Nun lesen wir in der Zeitung:
„Bei Wien öffnet in den nächsten Monaten die „Austrian International School of Sex“ (AISOS) ihre Pforten, die alles rund um die Sexualität lehrt.“
Was wir allerdings bemängeln müssen, ist, dass nur 200 Unterrichtsstunden geplant sind. Da waren die alten Ägypter schon wesentlich weiter: Die hatten Unterrichtsstoff für 7 Jahre!
Was wir nun fordern, ist dies: Die vielen Kochshows sind auf die Dauer langweilig und sollten nun durch „Schools of Sex“ abgelöst werden. Als Psychologe rate ich, die deutsche Bezeichnung „Sexschule“ nicht zu verwenden, da dies alte Schulängste wieder erwecken könnte, was im Zusammenhang mit Sex zu Impotenz oder Frigidität führen könnte.

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